Spezifikation
| Glasqualität | Borosilikat Typ I, Ph. Eur. 3.2.1 |
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| Volumen | 10 ml Nennvolumen |
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| Verschluss | Brombutyl-Stopfen + Aluminium-Bördelkappe |
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| Sterilisation | Gammabestrahlung, 25 kGy |
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| Endotoxine | < 0,25 EU/ml |
| Gebinde | 10 × 10 ml · 25 × 10 ml |
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Wer ein rekonstituiertes Lyophilisat auf mehrere Arbeitstage verteilt, braucht Aliquots — sonst wird dasselbe Behältnis immer wieder geöffnet und die Probe mit jeder Entnahme schlechter. Diese Fläschchen sind dafür das passende Gebinde.
Typ-I-Borosilikatglas gibt im Gegensatz zu Kalk-Natron-Glas praktisch keine Alkali-Ionen an die Lösung ab. Bei kationischen Peptiden, die ohnehin zur Wandadsorption neigen, ist das kein Detail, sondern der Unterschied zwischen wiederfindbarer und verlorener Substanz.
Worauf zu achten ist
Ohne Bördelzange lässt sich die Kappe nicht dicht verschließen. Wer bisher keine im Labor hat, braucht sie zusätzlich.
Lagerung
Trocken und staubfrei in der Originalverpackung lagern. Sterilität gilt bis zum Öffnen der Umverpackung.
Häufige Fragen
- Wofür werden die Leerfläschchen eingesetzt?
- Für das Aliquotieren rekonstituierter Referenzmaterialien, damit ein Behältnis nicht mehrfach geöffnet werden muss.
- Sind die Fläschchen steril?
- Ja, gammabestrahlt mit 25 kGy und mit einem Endotoxingehalt unter 0,25 EU/ml. Die Sterilität gilt bis zum Öffnen der Umverpackung.
- Warum Borosilikatglas statt Kalk-Natron-Glas?
- Borosilikatglas Typ I gibt kaum Alkali-Ionen an die Lösung ab. Das hält den pH-Wert stabil und reduziert die Wandadsorption kationischer Peptide.
- Gibt es eine Mengenstaffel auf die Leerfläschchen?
- Ja: ab 5 Packungen derselben Größe 15 %, ab 10 Packungen 20 %, ab 15 Packungen 25 %. Der Nachlass gilt je Packungsgröße und wird im Warenkorb automatisch angewendet.