Bestellungen bis
14:00 Uhr (MEZ/MESZ) versenden wir am selben Werktag
Mindestbestellwert
199,00 €
EU-Versand spätestens binnen
48 Stunden
Zustellung mit
DHL Express & GLS
Versandkostenfrei
in der gesamten EU

Materialprofil

MOTS-c (Kapseln): Sequenz, Analytik und Studienlage

Wissenschaftlerin prüft Edelstahlbehälter mit einem Handmessgerät

MOTS-c als magensaftresistente Kapsel, aus demselben chargengeprüften Material wie das Lyophilisat. Diese Seite fasst zusammen, was sich über MOTS-c (Kapseln) anhand der Referenzdaten und der analytischen Prüfung sagen lässt — Sequenz, Masse, Stabilität und die Frage, woran sich die Qualität einer konkreten Charge erkennen lässt.

Identität und Referenzdaten

ParameterWert
BezeichnungMOTS-c (Kapseln)
SequenzMRWQEMGYIFYPRKLR
Kettenlänge16 Aminosäuren
SummenformelC101H152N28O22S2
Molekülmasse2174,60 g/mol
CAS1627580-64-6
DarreichungsformKapseln
Reinheitsspezifikation≥ 99 % HPLC
ForschungsbereichZelluläre Forschung

Die Referenzdaten in dieser Tabelle wurden gegen öffentliche chemische Datenbanken abgeglichen. Eine Datenbank beschreibt allerdings die Substanz, nicht das gelieferte Fläschchen: chargenbezogene Messwerte werden hier nicht veröffentlicht.

Was die Sequenz über die Synthese verrät

Mit 16 Aminosäuren und 15 Kupplungsschritten ist die Sequenz synthetisch anspruchsvoll. Fehlerraten einzelner Schritte multiplizieren sich über die Kette, weshalb der präparativen Aufreinigung hier deutlich mehr Gewicht zukommt als bei kurzen Fragmenten.

Die Ladungsverteilung — 4 basische gegenüber 1 sauren Resten — bestimmt das Löslichkeitsverhalten. Der basische Überschuss spricht für gute Löslichkeit im leicht sauren Bereich.

Stabilität und Lagerung

Die Sequenz enthält 2× Methionin, 1× Tryptophan. Diese Reste sind oxidationsempfindlich und bestimmen die Lagerempfehlung für MOTS-c (Kapseln) stärker als die Kettenlänge. Methionin oxidiert bevorzugt zum Sulfoxid; im Massenspektrum zeigt sich das als Signal bei plus 16 Da.

Trocken, lichtgeschützt und unter 25 °C lagern. Das Behältnis nach Entnahme fest verschließen; das enthaltene Trockenmittel nicht entfernen.

Der praktisch häufigste Reinheitsverlust entsteht nicht bei der Lagerung, sondern beim wiederholten Auftauen einer einzigen Stammlösung. Wer direkt nach der Rekonstitution aliquotiert, entnimmt später jeweils ein frisches Gefäß und belastet den Rest nicht.

Analytische Prüfung je Charge

Für MOTS-c (Kapseln) gilt die folgende Einkaufsspezifikation. Die genannten Werte sind Sollbereiche, gegen die eingekauft wird, und keine chargenbezogenen Messergebnisse:

  • HPLC — Reinheitsbestimmung gegen die Spezifikation ≥ 99 %
  • LC-MS — Identitätsprüfung gegen 2174,60 g/mol
  • Karl-Fischer — Restwassergehalt, Spezifikation ≤ 5,0 %
  • ICP-MS — Schwermetallbefund, Spezifikation ≤ 10 ppm

Die Kombination ist der Punkt: HPLC allein sagt, wie einheitlich das Material ist, aber nicht, was es ist. Erst die Massenprüfung schließt aus, dass eine saubere Substanz die falsche Substanz ist.

Formate und Verfügbarkeit

MOTS-c (Kapseln) ist als 60 Kapseln gelistet, preislich von 0,60 €. Ab fünf Einheiten derselben Größe greift die Mengenstaffel. Für laufende Versuchsreihen ist die größere Einheit meist die ruhigere Wahl — ein Chargenwechsel mitten in einer Messreihe erzwingt sonst eine neue Referenzbestimmung.

Der Preis pro Milligramm unterscheidet sich zwischen den Formaten und ist der belastbarere Vergleichswert als der reine Fläschchenpreis. Für die Umrechnung von Einwaage in Massen- oder Stoffmengenkonzentration steht der Rekonstitutionsrechner im Werkzeugbereich zur Verfügung, der beide Größen ohne manuellen Zwischenschritt berechnet.

Referenzquellen

Keiner der verglichenen deutschen Anbieter belegt seine Stoffangaben mit einer nachprüfbaren Quelle. Wir tun das, weil ein Referenzwert, den man nicht nachschlagen kann, kein Referenzwert ist. Alle Kennungen unten wurden gegen PubChem und PubMed aufgelöst, nicht aus dem Gedächtnis notiert:

MOTS-c (Kapseln)

Substanzeintrag: PubChem CID 146675088 — aufgelöst über 1627580-64-6. Dort stehen Summenformel, Molekülmasse und Synonyme in einer Fassung, die sich gegen unsere Angaben prüfen lässt.

Die genannten Arbeiten belegen, dass die Substanz Gegenstand publizierter Forschung ist. Sie sind keine Aussage über Eignung, Sicherheit oder Nutzen — die Materialien sind ausschließlich für die Laborforschung bestimmt.

Einordnung

MOTS-c (Kapseln) gehört im Katalog zur Gruppe Zelluläre Forschung. Analytisch benachbart sind SS-31, MOTS-c, Humanin — verwandte Fragestellungen, aber eigene Sequenzen, eigene Massen und eigene Zertifikate. Chargendaten werden zwischen Materialien nie übertragen.

Research Use Only. MOTS-c (Kapseln) ist ausschließlich für die wissenschaftliche Laborforschung bestimmt. Das Material ist kein Arzneimittel, kein Lebensmittel und kein Kosmetikum und nicht zur Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper bestimmt. Zu Fragestellungen am Menschen machen wir bewusst keine Angaben.

Häufige Fragen

Welche Sequenz hat MOTS-c (Kapseln)?

MRWQEMGYIFYPRKLR — 16 Aminosäuren, Summenformel C101H152N28O22S2, Molekülmasse 2174,60 g/mol.

Welche Reinheit erreicht MOTS-c (Kapseln) realistisch?

Die Spezifikation liegt bei ≥ 99 % HPLC. Bei 15 Kupplungsschritten ist das analytisch plausibel. Deutlich höhere beworbene Werte sind bei dieser Materialklasse kritisch zu bewerten.

Wie wird MOTS-c (Kapseln) gelagert?

Trocken, lichtgeschützt und unter 25 °C lagern. Das Behältnis nach Entnahme fest verschließen; das enthaltene Trockenmittel nicht entfernen.

Ist MOTS-c (Kapseln) ein Arzneimittel?

Nein. MOTS-c (Kapseln) ist Referenzmaterial für die Laborforschung, besitzt keine arzneimittelrechtliche Zulassung und ist nicht zur Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper bestimmt.